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Gaumenreise

Velkommen til Oslo

Vor 5 Jahren sind wir nach genau einem Jahr von Oslo wieder zurück nach Hamburg gezogen. Um so schöner, unsere kurzzeitige Heimatstadt endlich wieder zu besuchen. Viel hat sich getan in der Zwischenzeit, Stadteile wurden ausgebaut und neu entwickelt.

Auch Restaurant technisch waren wir ganz begeistert in den drei Tagen, was ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Eine komplett neue Gegend hat sich hinter der Oper erschlossen, den sogenannten Barcode, aufgrund seiner architektonischen Barcodeähnlichen Gebäude so genannt. Zusätzlich zu den ansässigen Firmen sind in den Gebäuden verschiedene Restaurants zu finden.

Wir hatten leider nur Zeit, das Vaaghals zu besuchen und waren begeistert. Stylisch saßen wir direkt vor der offenen Küche und ließen uns von dem sehr guten Mittagstisch überzeugen. Dünne Streifen vom Rinderfilet in Thymiansauce und ein saftiges Hühnchen mit Salat waren weit aus interessanter als beschrieben. Die benachbarten Restaurants wie Nodee (Sushi), Il Vero (Pizza) oder Stock Spiseri (Burger etc.) würde ich nächstes Mal auch gerne ausprobieren.

Neben Grünerløkka am Akerselva entlang liegt seit 2012 die Mathallen, die Markthalle Oslos. An verschiedenen Ständen werden unterschiedlichste Produkte und Gerichte angeboten, von Pasta und Pizza über Tacos, Eis und Schokolade bis hin zu Fish&Chips. Letzteres konnten wir draußen in der Sonne bei Vulkanfisk geniessen und gerne zurück erinnernd empfehlen.

Meine absoluten Lieblingstapas, nicht nur in Oslo, gibt es noch immer im Delicatessen. Mittlerweile an drei Standorten in Oslo, sind die Albondigas, Pan con Tomate, Aioli und alles andere so gut wie nirgendwo sonst. Gemütlich locker die Atmosphäre in allen dreien Locations.

Ebenfalls ist Aker Brygge und das daran angeschlossene Tjuvholmen bei Sonnenwetter direkt am Fjord gelegen, wunderschön. Ein Restaurant neben dem nächsten und auch das sehr schöne Hotel TH E THIEF neben dem Astrup Fearnley Museum ist ein Traum.

Nur ins Maaemo haben wir es leider nicht geschafft, dem einzigen 3-Sterne Restaurant Norwegens, auf jeden Fall ein weiterer Grund, bald wieder zu kommen. Ha det bra, Oslo!

Mai 8, 2017
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Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich gerne essen, überall auf der Welt, aber vor allem in Hamburg. Nicht nur das Geschmackliche muss mich begeistern, auch die Atmosphäre sollte stimmen, da ich am liebsten alles noch fotografisch festhalte. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
drip BAR
Kein Lichtschein dringt von der „drip BAR“ nach außen, so dass wir tatsächlich erst einmal vorbeilaufen, bis wir den Klingelknopf finden. Welch' überraschende Freude schenkt die dunkle Gemütlichkeit, Bilder an grün-bläulicher Wand, geblümte Sessel und einen kreisender Ventilator über unseren Köpfen. Auch der Erläuterung des spannenden Konzepts lausche ich gerne, obwohl einer von uns gerügt wird, weil er voreilig in die märchenhafte Getränkekarte schauen möchte. 8 Stunden bis 3 Tage tropft die jeweilige Spirituose, ähnlich der Cold Brew Methode, durch verschiedene Infusions, z.B. Pfefferminz, Grapefruit, Kardamom, so dass die Getränke ganz eigenwillige, fein abgestimmte Geschmacksnuancen bekommen. Köstlichst der Lavendel Ton bei namensgleichem Mule, bestehend aus Wodka durch Lavendel getropft, Ginger Beet, Teapot Bitter und Limette. Ungleich stärker, nichtsdestotrotz genauso fein der Saffron Martini mit Wodka durch Safran gedript, Vermouth, Haselnuss Liquor und zartem Haselnuss Rand am Glas. Eine entzückende kleine Bar, in die wir sicherlich öfter wiederkehren werden.
In der Presse
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Mein letzter Restaurantbesuch
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27. April 2018
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