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Mahl anders

TasteTwelve 2020

Seit 9 Jahren nutze und verschenke ich häufig, das jedes Jahr neu erscheinende und hübsch in Leinen gebundene TasteTwelve Buch, mittlerweile in neun Städten vertreten. Dieses Jahr bläulich gefärbt und immer noch einige meine liebsten Restaurants versammelnd, sammle ich wiederum fleißig Stempel und Notizen der einzelnen Besuche. Denn jedes der 12 teilnehmenden Restaurants lädt bei einem Abendessen in Zweisamkeit zu einem der beiden Hauptgänge ein. Im besten Fall ist der Kauf des Buches also schon durch einen Restaurantbesuch wieder ausgeglichen.

Bei meiner ständigen Suche nach neuen Restaurants, schaffe ich es sehr selten häufiger dieselben zu besuchen, mit Ausnahme tatsächlich von Einigen in jenem Buch.

Eine ganz besondere Atmosphäre herrscht im Kinfelts in der Hafencity, untermalt mit hervorragendem Essen und der Elbphilharmonie als Nachbarin.

Das Claudio’s im Karolinenviertel mit den besten Tapas Hamburgs ist immer einen Besuch wert. Ähnlich Cucina d’Elisa, ein gemütlich kleiner Italiener an der Rothenbaumchaussee, mit schöner Terrasse und herzlich von Elisa selbst geführt.

Nach dem Heimatjuwel in Eimsbüttel habe ich schon längst wieder Sehnsucht, viel zu lange war ich nicht mehr da.

Zur gemütlichen Winterzeit passt das traditionsreiche Cölln’s in der Hamburger Innenstadt, immer fröhlich bunt die Atmosphäre und Tacos von Leche de Tigre und in der Drilling Bar gibt es bei der Bestellung zweier Cocktails einen davon aufs Haus.

Diesmal sind mir sogar Drei der Restaurants komplett unbekannt, so dass ich dem Bistro am Fleet im Steigenberger Hotel, dem Kaliaa und dem La Sepia dringend einen Besuch abstatten möchte.

Ein guter Grund mein TasteTwelve-Buch mal wieder zu nutzen und ein besseres Geschenk für ähnlich leidenschaftliche Essengeher wie mich, gibt es kaum.

Die Herausforderung des Ganzen ist nur jedes Jahr wieder, alle 12 Restaurants zu besuchen, was uns bisher tatsächlich nicht gelungen ist.

https://www.tastetwelve.de

Dezember 15, 2019
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
Trendspotter
Restaurant Maa' Deyo
Mit Christián Orellanus von der Cantina Popular und Philipp Zitterbart, früher im hæbel als Koch, haben sich zwei Gastro-Erfahrene zusammen getan. Alles ist und wird im Maa' Deyo selbst gemacht, angefangen bei den Tischen, die aus der ehemaligen Bühne des Thalia Theaters in der Gaußstrasse bestehen über das Einlegen jeglicher Produkte und das eigenhändige Spülen. Afrikanisch, karibisch und mittelamerikanisch vereinen die kleinen Gerichte. Wir teilen uns vorweg Maisbrot und -fladen, süß saure Rote Bete mit Labneh, sauer eingelegtes Gemüse, Zuckerschoten-Tomatensalat und Saubohnen-Karottensalat mit frittiertem Sauerkraut. Als Hauptgang nehmen wir alle zwei Teller. Die Rotgarnelen vom Holzkohlegrill passen hervorragend zu Labneh, Kichererbsenmus, Bohnenpüree, Koriander und den süßlichen Tomaten. Ebenso begeistert die wohlige Rinderroulade mit getrockneten Pflaumen, Süßkartoffelpüree und Ras El Hanout Karotten und auch das Ceviche sieht sehr gut aus. So rundet das Tiramisu mit eingelegtem Cachaça Keks, Rosmarin, Limette und Mango-Kokos-Melasse den herrlichen Abend ab und beschenkt Hamburg mit einem ganz wunderbaren neuen Restaurant.
In der Presse
In der Presse
Mein bester Restaurantbesuch
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