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Mahl anders

TasteTwelve 2019

Seit 8 Jahren nutze und verschenke ich häufig, das jedes Jahr neu erscheinende und hübsch in Leinen gebundene TasteTwelve Buch, mittlerweile in 10 Städten vertreten. Dieses Jahr in Petrol gefärbt und immer noch einige meine liebsten Restaurants versammelnd, sammle ich wiederum fleißig Stempel und Notizen der einzelnen Besuche. Denn jedes der 12 teilnehmenden Restaurants lädt bei einem Abendessen in Zweisamkeit zu einem der beiden Hauptgänge ein. Im besten Fall ist der Kauf des Buches also schon durch einen Restaurantbesuch wieder ausgeglichen.

Bei meiner ständigen Suche nach neuen Restaurants, schaffe ich es sehr selten häufiger dieselben zu besuchen, mit Ausnahme tatsächlich von Dreien in jenem Buch.

Das HACO besticht durch skandinavischen Purismus mit Konzentration auf das Produkt selbst und begeistert mich immer wieder. Im, fast in Laufnähe gelegenen, hæbel versuche ich die köstlichen monatlich wechselnden 5-Gänge Menüs regelmäßig zu erleben, persönlich und herzlich in dem kleinen Restaurant von Fabio Haebel.

Und nach dem Heimatjuwel in Eimsbüttel habe ich schon längst wieder Sehnsucht, viel zu lange war ich nicht mehr da.

Zur gemütlichen Winterzeit passt das urige Elianes Esszimmer ganz besonders, als sei man in die Golden Twenties zurückversetzt oder das traditionsreiche Cölln’s in der Hamburger Innenstadt, und auch Mutterland unterstützt mit einem Heißgetränk aufs Haus. Einzig das Villari in Langenhorn ist mir bisher komplett unbekannt.

Ein guter Grund mein TasteTwelve-Buch mal wieder zu nutzen und ein besseres Geschenk für ähnlich leidenschaftliche Essengeher wie mich, gibt es kaum.

Die Herausforderung des Ganzen ist nur jedes Jahr wieder, alle 12 Restaurants zu besuchen, was uns bisher tatsächlich nicht gelungen ist.

https://www.tastetwelve.de

Dezember 10, 2018
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
À la Karte
Trendspotter
Simbiosa
In das ehemalige Brachmanns Galeron in St. Pauli, nun mit neuer Fassade, ist seit Anfang des Jahres das Simbiosa eingezogen, vegane und israelische Küche anbietend. Gemütlich, lebendig fühlen auch wir uns wohl und sehr verständnisvoll darf ich drei verschiedene Rotweine probieren, bis ich den Richtigen finde und unsere sechs Mezze folgen. Das Weißbrot dippt sich ganz wunderbar in Babaganoush von gegrillten Auberginen, in drei Stunden gekochten Tomaten namens Matboucha, in Sesampaste mit viel Zitrone, Lab'neh- israelisch gewürzter Frischkäse, in Linsenpastete mit süßer Kirschtomatenmarmelade und alles vermischt mit dem Tomaten-Quinoa-Salat. Pikant, würzig und süß harmonieren schön miteinander. Beide Hauptgänge teilen wir uns ebenfalls. Geschmorte Paprika in Tomatensoße mit in Kurkuma eingelegten Lima-Bohnen und Tahini sowie frittierte Aubergine auf Hummus mit Kurkuma-Bohnen, isrealischem Salat und pikanten Zhoug, kräftig im Geschmack, so dass diese vegane Küche nichts missen lässt.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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@tastehamburg