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Gaumenreise

Stockholmmmmmh

Einmal Blut geleckt im Maaemo in Oslo, kann ich es gar nicht erwarten weitere 3-Sterne Restaurants zu erleben und so zieht es uns im Januar in die Eiseskälte nach Stockholm.

Und nicht nur ich komme auf meine kulinarischen Kosten, auch die Kinder haben Freude am Schlittschuhlaufen im Kungsträdgarden und einer Reise in die Welt Astrid Lindgrens im Junibacken. Museen sind kostenlos und mit Kinderwagen darf man die öffentlichen Verkehrsmittel ebenfalls unentgeltlich nutzen. Überaus beeindruckend die von Künstlern gestalteten U-Bahn Stationen, gerade die Ausgrabungsstätte ähnliche am Kungsträdgarden.

Um möglichst viel der Stockholmer Küche mitzunehmen, habe ich lange im Voraus und eng getaktet mittags und abends geplant. Nicht alles ist zu empfehlen, aber zwei meiner Favoriten überhaupt sind dabei, diese bekommen natürlich eigene Artikel.

Weiterhin erwähnenswert ist die sehr kleine Bageri Petrus in Södermalm. Nebenan werden die außergewöhnlich luftigen und krossen Croissants gebacken und auch der Joghurt mit Apfelmus und Müsli gefällt uns allen.

Für mittags hört man überall vom Sturehof in Östermalm und schon vor sieben Jahren war ich mit meinen Eltern dort. Zwar ist es gut gefüllt, doch ebenso austauschbar, touristisch. Meine Seezunge ist ungenießbar bitter, was ich mehrfach anmerke, doch die Küche bestätigt, dies gehöre so. Die Gegend um das Restaurant herum, lädt allerdings zum Shoppen ein.

Viel eher würde ich in das um die Ecke gelegene kleinere Speceriet gehen, in dem es täglich wechselnd zwei Gerichte gibt. Das Vegetarische aus geröstetem Rotkohl mit Salat und Meerrettich-Sauerrahm spricht für sich und ein ebenfalls besuchswürdiges Restaurant am Abend.

Falls die Sternedichte nach etwas Bodenständigerem schreit, lohnt sich die Fermentata Cacio e Pepe im Café Nizza, nun wieder in Södermalm. Fermentierte hausgemachte Pasta mit Parmesan und Pfeffer in französischer Bistro-Atmosphäre und anschließend noch auf einen Wein ins folii. Nur zu der am besten klingenden Pizza Stracciatella im Babette haben wir es nicht geschafft, nächstes Mal!

Februar 8, 2019
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
Restaurant Klinker
Seit dem ersten Pop-up in der ehemaligen Cook Up Gallery vor 1 ½ Jahren verfolge ich die Entwicklung der damals Tabula Rasa genannten Köche. Nun haben sich endlich Marianus von Hörsten kochend und Aaron Hasenpusch an der Bar mit ihrem ersten Restaurant namens Klinker, direkt neben dem Holi Kino niedergelassen. Tafelgrüne Wände, goldene Akzente und mit vielen Produkten von Marianus‘ Elternhof Wörme und einem engen Verhältnis zu Lieferanten stehen Herkunft und Qualität der Produkte an erster Stelle. Schon damals nach dem Credo „Glück ist zum Teilen da“ bestellen wir gemeinschaftlich. Abwechslungs- und facettenreich überrascht jedes Gericht, mit erfreulich eindeutigen Aromen, dem Credo „einfach miteinander essen“ sehr viel mehr als gerecht werdend.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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