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Klein und fein

Restaurant HACO

Wow-was für eine unerwartete und dadurch umso erfreulichere Überraschung. Das HACO, Abkürzung für Hamburg Corner, in St. Pauli an einer Ecke gelegen, ist schon durch die hellen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten überzeugend. Ein stimmiger Freundeskreis hat dieses mich begeisternde Restaurant vor 3 Wochen eröffnet und diese Freude darüber merkt man allen an.

Eine kleine Karte beschreibt die außergewöhnlichen Gänge mit den drei Hauptbestandteilen des jeweiligen Gerichtes und wir entscheiden uns anfangs für jeweils drei Gänge. Dass wir am Ende bei vier landen, erklärt sich durch unsere Faszination der einzelnen.

Schon der Anblick der angereichten Teller ist künstlerisch und optisch ein Genuss.

Wir beginnen mit Zweierlei Spargel/Holländische Sauce und Saibling/Queller/Sanddorn, was sofort Lust auf mehr macht, so dass wir noch Brokkoli/Bio Ei 63°/Rapsöl dazwischen schieben. Diese Suppe wird spielerisch am Tisch eingegossen auf ein wunderschönes Bett von Haselnuss, Brokkoli und einem Sous-vide Ei.

Weiter geht es zu unseren Hauptgängen in Form von Kabeljau/Saubohnen/junger Spinat und Maibock/Rübe/Brennnessel. Gerade letzteres entfaltet nach und nach die raffiniert kombinierten Geschmacksknospen und lässt mich dahin schmelzen.

Zum Dessert nehmen wir beide Rhabarber/Milchschokolade/Veilchen, was durch die verschiedensten Komponenten, wie Ganache, Schokoladenerde, Rhabarbergel und-granitée abwechselnd kalt, knackig, klebrig, süß und sauer ist. So gut, dass wir dann doch noch das andere Dessert Waldmeister/Joghurt/Biskuit nachbestellen müssen und welches ebenfalls unschlagbar ist.

Irgendwie stimmt schon alles von Anfang an, und ich habe gleich für nächstes Wochenende wieder reserviert.

http://www.restaurant-haco.com

Mai 13, 2017
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Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich gerne essen, überall auf der Welt, aber vor allem in Hamburg. Nicht nur das Geschmackliche muss mich begeistern, auch die Atmosphäre sollte stimmen, da ich am liebsten alles noch fotografisch festhalte. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
Wolfs Junge
Wenn ein neues Restaurant, wie das Wolfs Junge, in Hamburg eröffnet, möchte ich natürlich schnellstmöglich hin und endlich habe ich es am Dienstagabend geschafft. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wir sitzen mittig in dem kleinen Restaurant in Uhlenhorst, an dem naturbelassenen, doch gerahmten Stück Wand, was sogar meinem kunstkritischen Freund positiv auffällt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Bei der zur Auswahl stehenden 7-, 5- oder 3-Gänge fangen wir klein an und werden sogleich vierfach gegrüßt. Ein Tartar vom Angus Rind aus Wulfsdorf, hausgemachte Blutwurst mit Pflaume, geflämmter Bauch der Fjordforelle mit Gurke und fermentierten Tomaten aus dem eigenem Acker, und das nur zusätzlich zu dem hausgebackenen Brotsorten und geschlagener Butter. Alles herkunftsbekannt, regional, nachhaltig und außerordentlich gut. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Eine frische Vorspeise bereitet die, in Apfelessig eindickte, Milch mit eingeweckter, fermentierter und gesalzener Gurke und naturbelassenem Joghurt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Als Zwischendurch-Snack bekommen wir erneut einen Geschmack des Ochsenwerder Ackers in Form von in Salz- und Zuckerlösung eingelegtem Gemüse. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Es folgt die sowohl gebratene als auch schonend konfierte Fjordforelle mit Zucchini, Annabel Kartoffeln und einem fruchtig süßlichen Tomaten Relish, so gut, dass wir von dem netterweise noch mehr bekommen. Der Großteil der Zutaten ist unvermischt in seiner Ursprungsform, was den Geschmack des Einzelnen noch mehr hervorhebt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Die Altländer Pflaume als Sorbet und eingelegt, beflügelt die als arme Ritter getarnte Brioche mit Fenchelschaum und verabschiedet uns ebenso glücklich wie der Macaron, Gugelhupf mit Vanille und Rumkugel.
In der Presse
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