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Klein und fein

philipps

Sehr spontan kehren wir recht spät am Abend nach viel zu langer Zeit endlich wieder ins philipps im Karolinenviertel ein und haben Glück, den kleinen Tisch an der Garderobe und mit Blick in die Küche zu erwischen.

Überaus aufmerksam und herzlich wird sich um uns gekümmert, zu Anfang mit selbstgebackenen Lavendel-, Tomaten- und Laugenbrötchen sowie Brot von der Bäckerei Wiedenroth in Ottensen, und dazu gibt es Algenbutter und einen Portwein-Schalotten-Quark. Wie erleichternd und herrlich zu merken, dass uns hervorragendes Essen erwartet.

Als Gruß bekommen wir einen kleinen Waldorfsalat mit Rosinenpüree und Walnüssen, eine leicht süßlich und cremige Einstimmung. Wir teilen uns vorweg philipps Baba Ghanoush, aufmerksam schon optisch ansprechend auf zwei Teller verteilt. Aubergine in allerlei Ausführungen, als Chip, karamellisiert und als Püree sowie Kichererbsen natur und als Mus vereinen sich ganz wunderbar in ein vielfältiges Texturerlebnis.

Als Hauptgang entscheide ich mich für das Filet „Rossini“ vom Simmentaler Weiderind, medium und zart. Jenes perfekt gegarte Stück Fleisch wird harmonisch von schwarzen Wintertrüffeln, Champagnerrisotto und der Süße von Weintrauben begleitet. Angenehm, dass man hier mit oder ohne Entenleber wählen kann.

Wir sind so selig, dass wir noch das Dessert vom wechselnden 5-Gänge Menü nehmen. Die Olivenöl Madeleines zeigen erneut die unbestreitbaren Kochkünste von Philipp Johann und seinem kleinen Restaurant, mit Orangenscheiben in Fenchel eingelegt und weißer Valhrona Ivoire Schokolade als Eis, Creme und Chip.

Deshalb eindeutig auf meinem Blog, wo das philipps schon seit vier Jahren hätte stehen müssen, denn selten erfährt man solch’ eine beständig sehr gute Küche.

https://philipps-restaurant.de

Februar 23, 2019
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
Restaurant Klinker
Seit dem ersten Pop-up in der ehemaligen Cook Up Gallery vor 1 ½ Jahren verfolge ich die Entwicklung der damals Tabula Rasa genannten Köche. Nun haben sich endlich Marianus von Hörsten kochend und Aaron Hasenpusch an der Bar mit ihrem ersten Restaurant namens Klinker, direkt neben dem Holi Kino niedergelassen. Tafelgrüne Wände, goldene Akzente und mit vielen Produkten von Marianus‘ Elternhof Wörme und einem engen Verhältnis zu Lieferanten stehen Herkunft und Qualität der Produkte an erster Stelle. Schon damals nach dem Credo „Glück ist zum Teilen da“ bestellen wir gemeinschaftlich. Abwechslungs- und facettenreich überrascht jedes Gericht, mit erfreulich eindeutigen Aromen, dem Credo „einfach miteinander essen“ sehr viel mehr als gerecht werdend.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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