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Mahl anders

Out of the Kitchen

Weit mehr als nur in der eigenen Küche und allein bewegen sich heutzutage viele Köche. Ihren Gästen bieten sie ausgefallene Lokalitäten, Kooperationen mit direkten Kollegen oder enge Zusammenarbeit mit Lieferanten und zeugen von einem wachsenden Zusammenhalt in der Gastronomie. Gemeinschaftlich geplante kulinarische Spaziergänge von einem Restaurant in einer Gegend zum nächsten, kochen unter bestimmten Umständen, thematisch fokussiert.

Immer wieder bin ich begeistert von der Kreativität jener, die sich stets neu erfinden und abwechslungsreicher, mit mitzufühlender Freude am Beruf uns Gäste bekochen und entertainen.

Hier einige Events, chronologisch aufgelistet, zu denen ich gerne gehen würde oder schon war. Schickt mir Erweiterungen, die ich eventuell dazu füge und vielleicht sehen wir uns ja bei dem ein oder anderem Erlebnis.

Black-Out-Dinner Berlin, 27. März 2019

In dem Schlackekeller eines ehemaligen Heizkraftwerkes kochen sechs Berliner Restaurants ohne Strom und elektrischem Licht. Berlin Cuisine, Horváth, Herz & Niere, Lode & Stijn, Nobelhart & Schmutzig und das Mrs. Robinson bereiten ganz im Family-Style zum Teilen vor, musikalisch untermalt von Frank Wiedemann.

305 EUR pro Person, Tickets hier.

Hühnerfest von Odefey & Töchter, 26. Mai 2019

 „Zehn großartige Köchinnen und Köche, die alle mit unseren Hühnern arbeiten und Wert auf Handwerk, Top Qualität und Regionalität legen, kochen zehn verschiedene Gerichte aus unterschiedlichen Teilstücken des Huhns.“ Und das Ganze auf dem eigenen Hof in Uelzen.

Folgende Speisen und Köche werden erwartet:

  • Thomas Imbusch* vom 100/200 mit Hühnerfußbrühe
  • Peer Sturm vom Atlantic mit Hühnerherz – im eigenen Fett konfiert Zitrone, Buchweizen
  • Jens Rittmeyer* vom No. 4 mit zart geräuchertem Hühnerschinken mit Kohlrabi und Rosmarinsud
  • Thomas Wohlfeld vom Handwerk mit Parmesantortelloni | Hühnerklein | Petersilie
  • Maurizio Oster vom Zeik mit gegrilltem Huhn mit Lauch und Röstzwiebel
  • Jörn Finkenbrink vom Wildfrisch & Oberglücklich mit Flammkuchen gezupfte Keule
  • Tony Hohlfeld* vom Jante mit Keule | Zwiebel | Spinat | Apfel
  • Mathias Apelt* vom Ahlmanns im Kieler Kaufmann mit Hühnerlebereis Rhabarber, Buchweizen und Hühnerhautkrokant
  • Björn Juhnke vom HACO
  • Anna Sgroi

109 EUR pro Person, Tickets hier.

Farm to Table Pop-up von Jens Rittmeyer, 25.7.-11.8.2019 Donnerstag-Sonntag

Unter freiem Himmel kredenzt Jens Rittmeyer, mit einem Michelin-Stern prämiert und normalerweise im No. 4 im Hotel Navigare in Buxtehude kochend, neun außergewöhnliche Gänge.

Mitten im Alten Land auf dem Biohof Ottilie findet das sommerliche Pop-Up „Farm to Table“ statt. Zwischen Apfelbäumen oder falls regnerisch in der gemütlichen Scheune wird täglich ein erntefrisches Menü serviert aus den reifsten und aromatischsten Zutaten des Tages. Persönlicher und näher an Herkunft und Natur geht es wohl kaum.

279 EUR pro Person, Tickets hier.

Kochen mit Freu(n)den in der Gutsküche mit Matthias Gfrörer, 2.2.2020

Einmal im Jahr lädt Matthias Gfrörer von der Wulksfelder Gutsküche befreundete Köche, oft auch besternt, zu einer offenen Kochrunde ein. Jeder Koch bedient einen Stand und lässt so den Gast an unterschiedlichsten Gerichten teilhaben, alles an einem Ort. Zusätzlich zu den kulinarischen Darbietungen gibt es auch Genuss im Glas und den Blick hinter die Küche. Ein komplett erfüllender Abend, ganz nah an Koch und Zubereitung.

150 EUR pro Person, Tickets hier.

Weissenhaus Küchenparty, 22.-23.3. 2020

Ganz besonders empfehlen kann ich die Küchenparty von Schloss Weissenhaus inklusive erholsamer Übernachtung, durfte ich doch selbst gerade letzten Montag die Erfahrung machen. Insgesamt 10 Michelin-Sterne wurden persönlich vorgestellt und bekochten uns an verschiedenen Ständen. Prämierte Gastköche, Freunde des Hauses und Winzer und Live-Musik machten den Abend zu einem außergewöhnlich intimen Erlebnis. Wie Direktorin Natalie Fischer in ihrer Eröffnungsrede schon sagte, „man möchte ja nicht neben jedem Sonntagabend auf dem Sofa sitzen“- hier auf jeden Fall!

https://www.weissenhaus.de

März 13, 2019
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich gerne essen, überall auf der Welt, aber vor allem in Hamburg. Nicht nur das Geschmackliche muss mich begeistern, auch die Atmosphäre sollte stimmen, da ich am liebsten alles noch fotografisch festhalte. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
drip BAR
Kein Lichtschein dringt von der „drip BAR“ nach außen, so dass wir tatsächlich erst einmal vorbeilaufen, bis wir den Klingelknopf finden. Welch' überraschende Freude schenkt die dunkle Gemütlichkeit, Bilder an grün-bläulicher Wand, geblümte Sessel und einen kreisender Ventilator über unseren Köpfen. Auch der Erläuterung des spannenden Konzepts lausche ich gerne, obwohl einer von uns gerügt wird, weil er voreilig in die märchenhafte Getränkekarte schauen möchte. 8 Stunden bis 3 Tage tropft die jeweilige Spirituose, ähnlich der Cold Brew Methode, durch verschiedene Infusions, z.B. Pfefferminz, Grapefruit, Kardamom, so dass die Getränke ganz eigenwillige, fein abgestimmte Geschmacksnuancen bekommen. Köstlichst der Lavendel Ton bei namensgleichem Mule, bestehend aus Wodka durch Lavendel getropft, Ginger Beet, Teapot Bitter und Limette. Ungleich stärker, nichtsdestotrotz genauso fein der Saffron Martini mit Wodka durch Safran gedript, Vermouth, Haselnuss Liquor und zartem Haselnuss Rand am Glas. Eine entzückende kleine Bar, in die wir sicherlich öfter wiederkehren werden.
In der Presse
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