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Klein und fein

Osteria da Francesco

Schon vorher, als die Osteria Due sich noch in der Badestraße befand, waren meine Eltern mit uns regelmäßig und gerne Gäste.

Ein Glück, dass sich nach dem unausweichlichen Umzug in die Milchstraße und die leichte Umbenennung in Osteria da Francesco zumindest an den bekannten und reizenden Kellner nichts geändert hat.

Sehr vertraut werden nicht nur wir immer von Francesco begrüßt und fühlen uns dementsprechend fast zu Hause, in dieser ein wenig abgeschotteten Welt mit vielen sich untereinander kennenden Gästen. Unsere Kinder leider auch, denn meist ist unser Besuch, zur Mittagszeit, ein Balanceakt zwischen dem Lieblingsrestaurant unserer herumtobenden Kinder und einem hervorragenden Essen, das eigentlich nach mehr Zeit ruft.

Unsere Lieblingsgerichte stehen immer noch auf der Karte, doch diese werden jetzt mit Jochen Kempf als Koch ständig raffiniert bereichert.

Zu gerne würde ich statt meiner Standardbestellung, dem hauchdünnen, zarten Carpaccio Cipriani, einmal das abendliche 5-Gänge Menü probieren. Zumindest habe ich mich von den besten Penne all’ Arrabiata immerhin soweit gelöst, dass nur noch einer von uns nicht davon loskommt. Fast glauben wir, dass die Penne erst unseretwegen auf die Speisekarte aufgenommen wurden. Doch nun habe ich mein momentanes Lieblingsgericht in der Seezunge gefunden, auf Erbsen-Risotto mit Limonensauce.

Auch die viel zu kleine, weil köstliche, krosse Pizzetta mit Spinat und Trüffelsalami vorweg, lässt einen wünschen, man könnte sie abends in vollständiger Größe mit nach Hause nehmen.

So gehört die Osteria da Francesco unbedingt zu einem meiner liebsten Restaurants, mit hervorragendem Essen und familiärer Freundlichkeit und wenn erst die Sonne auf die schöne Terrasse scheint – ein Traum!

http://osteria-da-francesco.de

Mai 6, 2018
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
Simbiosa
In das ehemalige Brachmanns Galeron in St. Pauli, nun mit neuer Fassade, ist seit Anfang des Jahres das Simbiosa eingezogen, vegane und israelische Küche anbietend. Gemütlich, lebendig fühlen auch wir uns wohl und sehr verständnisvoll darf ich drei verschiedene Rotweine probieren, bis ich den Richtigen finde und unsere sechs Mezze folgen. Das Weißbrot dippt sich ganz wunderbar in Babaganoush von gegrillten Auberginen, in drei Stunden gekochten Tomaten namens Matboucha, in Sesampaste mit viel Zitrone, Lab'neh- israelisch gewürzter Frischkäse, in Linsenpastete mit süßer Kirschtomatenmarmelade und alles vermischt mit dem Tomaten-Quinoa-Salat. Pikant, würzig und süß harmonieren schön miteinander. Beide Hauptgänge teilen wir uns ebenfalls. Geschmorte Paprika in Tomatensoße mit in Kurkuma eingelegten Lima-Bohnen und Tahini sowie frittierte Aubergine auf Hummus mit Kurkuma-Bohnen, isrealischem Salat und pikanten Zhoug, kräftig im Geschmack, so dass diese vegane Küche nichts missen lässt.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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