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Morgenmensch

Lowinsky’s

Wer Hillel und sein Café „Herr Lowinsky‘s“ im Lehmweg besucht, der wird sogleich herzlich willkommen geheißen. Genauso persönlich wie das Café mit seinem Nachnamen betitelt ist und das Logo das Konterfei seines Großvaters trägt, genauso persönlich ist auch der Umgang.

Mein Bagel schmeckt hervorragend mit dem selbstgemachten veganen Aufstrich aus Kichererbsen, veganer Mayonnaise, Senf, Cornichons, Pfeffer und indischem schwarzen Salz oder auch der teig-weiche vegane Schokoladen Cookie oder die Kuchen von NIKO ein paar Häuser weiter. Ebenso wohlig auffangend der Pfefferminztee, mit den benutzen Blättern anbei, um das gesamte Teeerlebnis zu ertasten. Kein Wunder, da Hillel 7 Jahre den Tea Tasting Room bei Harney & Sons geleitet hat.

Ursprünglich aus New York und der Liebe wegen nach Deutschland gezogen, hat er sich nun seinen Traum eines eigenen Cafés erfüllt. Ich sitze vorne ganz allein und fühlte mich gar nicht allein. Ein Schornsteinfeger klingelt bei den Nachbarn und tauscht sich noch mit dem neuen Café Besitzer aus, nachdem ich ihm die Hand geschüttelt habe. Das kann doch nur Glück bringen.

Mit großer Herzlichkeit und Interesse werden neben momentan 22 Tees zwei Coffee Blends von Onetake Coffee angeboten und mehr ist in Planung. Hoffentlich können wir bald ein einfaches Frühstück, ein Pastrami Sandwich oder selbstgebeizten Lachs in den kleinen Räumlichkeiten genießen.

Und als Hillel mir am Ende nachbarschaftlich jegliche Hilfe anbietet, glaube ich ihm das sofort und freue mich, bald wieder dort einzukehren.

https://www.lowinskys.com

Januar 10, 2020
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
Trendspotter
Restaurant Maa' Deyo
Mit Christián Orellanus von der Cantina Popular und Philipp Zitterbart, früher im hæbel als Koch, haben sich zwei Gastro-Erfahrene zusammen getan. Alles ist und wird im Maa' Deyo selbst gemacht, angefangen bei den Tischen, die aus der ehemaligen Bühne des Thalia Theaters in der Gaußstrasse bestehen über das Einlegen jeglicher Produkte und das eigenhändige Spülen. Afrikanisch, karibisch und mittelamerikanisch vereinen die kleinen Gerichte. Wir teilen uns vorweg Maisbrot und -fladen, süß saure Rote Bete mit Labneh, sauer eingelegtes Gemüse, Zuckerschoten-Tomatensalat und Saubohnen-Karottensalat mit frittiertem Sauerkraut. Als Hauptgang nehmen wir alle zwei Teller. Die Rotgarnelen vom Holzkohlegrill passen hervorragend zu Labneh, Kichererbsenmus, Bohnenpüree, Koriander und den süßlichen Tomaten. Ebenso begeistert die wohlige Rinderroulade mit getrockneten Pflaumen, Süßkartoffelpüree und Ras El Hanout Karotten und auch das Ceviche sieht sehr gut aus. So rundet das Tiramisu mit eingelegtem Cachaça Keks, Rosmarin, Limette und Mango-Kokos-Melasse den herrlichen Abend ab und beschenkt Hamburg mit einem ganz wunderbaren neuen Restaurant.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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