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Klein und fein

kaalia

Bisher ging ich davon aus, eine fast komplette Übersicht über alle Restaurants in Hamburg zu haben, doch nun ist eines fast sechs Jahre unbemerkt geblieben. In der Rentzelstraße, umgeben von einigen Lieferrestaurants sehr versteckt, befindet sich das kaalia, benannt nach der indischen Göttin Kali.

Fünf Tische mit weiß lackierten, zierlichen Beinen und einer Holzplatte, einer davon mitten im Schaufenster, gekachelter Boden und der Blick in die offene Küche fördern Gemütlichkeit und den persönlichen Austausch mit den beiden Inhabern Wiebke und Ulf. Französische Küche fusioniert hier mit indischer oder auch flexibel grüßend aus ihrem letzten Urlaubsziel.

Zu Beginn wird hausgebackenes, unterschiedliches Brot begleitet von einer pikanten Gewürzbutter. Zusätzlich zu der kleinen Karte, aus der man sich ein Drei-Gänge-Menü zusammenstellen kann, gibt es heute ein zartes und geschmacklich kräftiges Dry Aged Wagyu von der Metzgerei Dreymann, puristisch von hoher Qualität und genau richtig begleitet von Haselnusskrokant, Zwiebelmarmelade und Kresse.

Handgeangelt und 10 Tage lang geaged ist der auf der Haut gebratene Loup de Mer von Fischfeinkost Baier, auf Mango mit Shitake Pilzen, eingelegtem Rettich, Polenta mit Käse, Chutney und Krustentier Jus. Süße und Säure bieten ein vielfältiges und rundes Geschmacksbild.

So fehlt nur noch das cremige Schokoladen Mousse aus Grand Cru Valrhona Schokolade mit Beerensauce und hausgemachten Cannelés zum stimmigen Abschluss. Ein herrlicher Abend, der schon jetzt wieder Lust auf einen weiteren Besuch macht.

www.kaalia.de

Februar 20, 2020
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
Restaurant Maa' Deyo
Mit Christián Orellanus von der Cantina Popular und Philipp Zitterbart, früher im hæbel als Koch, haben sich zwei Gastro-Erfahrene zusammen getan. Alles ist und wird im Maa' Deyo selbst gemacht, angefangen bei den Tischen, die aus der ehemaligen Bühne des Thalia Theaters in der Gaußstrasse bestehen über das Einlegen jeglicher Produkte und das eigenhändige Spülen. Afrikanisch, karibisch und mittelamerikanisch vereinen die kleinen Gerichte. Wir teilen uns vorweg Maisbrot und -fladen, süß saure Rote Bete mit Labneh, sauer eingelegtes Gemüse, Zuckerschoten-Tomatensalat und Saubohnen-Karottensalat mit frittiertem Sauerkraut. Als Hauptgang nehmen wir alle zwei Teller. Die Rotgarnelen vom Holzkohlegrill passen hervorragend zu Labneh, Kichererbsenmus, Bohnenpüree, Koriander und den süßlichen Tomaten. Ebenso begeistert die wohlige Rinderroulade mit getrockneten Pflaumen, Süßkartoffelpüree und Ras El Hanout Karotten und auch das Ceviche sieht sehr gut aus. So rundet das Tiramisu mit eingelegtem Cachaça Keks, Rosmarin, Limette und Mango-Kokos-Melasse den herrlichen Abend ab und beschenkt Hamburg mit einem ganz wunderbaren neuen Restaurant.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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