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Klein und fein

Bootshaus Grill & Bar

Ganz still und leise hat sich ein neues, sehr erwähnenswertes Restaurant in die Hafencity geschlichen: Das Bootshaus Grill & Bar. Ich bin begeistert.

Mit Blick auf die Elbe, einer Bar in dem ersten Raum habe ich dort auf den kleinen Zweiertisch rechts neben der Bar ein Auge geworfen. Zwar nebeneinander sitzend, stelle ich mir das ganz besonders vor, dem Leuchten der Elbe und den Schiffen zu folgen.

Holzlamellen an der Decke des weiteren gemütlichen und coolen Essensraum, bewirken, dass man sich fast wie in einer Schiffswerft oder kindlicher wie in dem Bauch eines Wals fühlt.

Alle Kellner sind gut gelaunt und wissen, dass sie in einer kulinarischen Perle arbeiten, die bisher selbstverständlich nur durch Mund-zu Mund-Propaganda läuft.

Das Ceviche vom Kabeljau mit Kokosmilch, Süßkartoffel, Mango, Avocado, roter Zwiebel, Koriander, Paprika und Knäckebrot gehört leicht zu einem der besten, das ich je gegessen habe.

Vor meinem ebenfalls hervorragenden Rinderfilet mit Malz-Selleriepüree, Kräuterseitlingen, Silberzwiebeln und Majoran-Olivenjus darf ich mir noch eines von sieben Steakmessern aussuchen, ich nehme das Pinke.

Dass die Karte zum selbst zusammenstellen, viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten lässt, motiviert nur zu regelmäßigen Besuchen, dann vielleicht auch an dem kleinen Zweiertisch.

http://www.bootshaus-hafencity.de

Mai 31, 2018
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
À la Karte
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Trendspotter
Simbiosa
In das ehemalige Brachmanns Galeron in St. Pauli, nun mit neuer Fassade, ist seit Anfang des Jahres das Simbiosa eingezogen, vegane und israelische Küche anbietend. Gemütlich, lebendig fühlen auch wir uns wohl und sehr verständnisvoll darf ich drei verschiedene Rotweine probieren, bis ich den Richtigen finde und unsere sechs Mezze folgen. Das Weißbrot dippt sich ganz wunderbar in Babaganoush von gegrillten Auberginen, in drei Stunden gekochten Tomaten namens Matboucha, in Sesampaste mit viel Zitrone, Lab'neh- israelisch gewürzter Frischkäse, in Linsenpastete mit süßer Kirschtomatenmarmelade und alles vermischt mit dem Tomaten-Quinoa-Salat. Pikant, würzig und süß harmonieren schön miteinander. Beide Hauptgänge teilen wir uns ebenfalls. Geschmorte Paprika in Tomatensoße mit in Kurkuma eingelegten Lima-Bohnen und Tahini sowie frittierte Aubergine auf Hummus mit Kurkuma-Bohnen, isrealischem Salat und pikanten Zhoug, kräftig im Geschmack, so dass diese vegane Küche nichts missen lässt.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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