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Mahl anders

Am Kai

Au Quai ist Am Kai und Am Kai ist Au Quai.

Frischer Wind weht durch das seit fast 20 Jahren bestehende Restaurant Au Quai mit neuer Namensfindung, nun „Am Kai“ genannt, mit Inhaber Enzo, Restaurantleiterin Natascha, Sommelier Bernd und schon dort gelerntem Koch Timo Müller.

Herzlich begrüßt werden wir und auf die mehr als großzügige Außenterrasse geführt, deren bezaubernde Elbblick dank Heizstrahlern auch jetzt noch zu genießen ist. Sowieso eröffnet sich nach und nach die Dimension des großen Restaurants, inklusive Eventlocation, jedoch zurückhaltend und optisch ansprechend mit besonderen Elementen, wie dem tresorartigen Weinschrank, einer Containerwand oder der Glory Lounge mit langem Tisch.

Wir essen uns durch die halbe Karte und beginnen mit hausgebackenem Sauerteigbrot, Kartoffelfocaccia mit Olivenöl und Butter mit gebrannten Algen und Sesam.

Es folgt eine wohlig warme Auster in Kokosnusskohle gebacken mit Wafu Sauce, Kimchi und Sesam.  Auf zweierlei Tellern fügen sich schön zusammen eine intensive Altländer Tomate mit Aubergine und Basilikum Kaviar sowie Burratina mit Tomatenstaub und Curry Erdnüssen, immer passend und mitreißend dazu die hervorragenden Weinempfehlungen des Sommeliers, mit denen auch mein kritischer Naturweinfreund glücklich ist.

Fein, leicht und frisch zeigt sich das Entenlebereis mit altem Basilikum, marinierten Beeren, Butterscotch Popcorn und geriebenen Haselnüssen.  Spielerisch am Tisch zubereitet, wird das würzige Thunfisch Tatar mit XO Sauce, Limettensaft, Teriyaki Sauce, Petersilienwurzel Kimchi und Yuzu Perlen und wird dann in einem Salatblatt als Wrap gegessen.

Die Seezunge ist köstlichst gebettet auf einer Sauerteigschnitte mit eingelegter weißer Beete und Yuzu Hollandaise und Dim Sum ummanteln eine Wildfanggarnele im süßlichen Dashi Sud.

Zuletzt probieren wir noch die Bao Buns mit einer Soft Shell Crab, Pico de Gallo, Gurke, Kimchi Mayonnaise und Korianderkresse bis wir süß unseren herrlichen Abend beenden. Zuckerwatte thront auf einem Sablé mit eingelegter Kirsche, Kokosschaum und -crème, Kaffirlimetten-Koriander-Sorbet und Hanf-Honig-Hippen.

1000 Dank für einen herrlichen Abend in bester Begleitung, lieber Malte und bitte bald wieder für die zweite Hälfte der Gerichte!

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September 3, 2020
Über mich
Hi, ich bin Franzi, und gehe leidenschaftlich und viel essen, überall auf der Welt, aber vor allem in meiner Heimatstadt Hamburg. Nicht nur die Küche ist mir wichtig, das große Ganze zählt mit Atmosphäre, Service und am liebsten außergewöhnlichen, berichtenswerten Erlebnissen. Hier findet Ihr meine liebsten Restaurants.
Trendspotter
Restaurant Maa' Deyo
Mit Christián Orellanus von der Cantina Popular und Philipp Zitterbart, früher im hæbel als Koch, haben sich zwei Gastro-Erfahrene zusammen getan. Alles ist und wird im Maa' Deyo selbst gemacht, angefangen bei den Tischen, die aus der ehemaligen Bühne des Thalia Theaters in der Gaußstrasse bestehen über das Einlegen jeglicher Produkte und das eigenhändige Spülen. Afrikanisch, karibisch und mittelamerikanisch vereinen die kleinen Gerichte. Wir teilen uns vorweg Maisbrot und -fladen, süß saure Rote Bete mit Labneh, sauer eingelegtes Gemüse, Zuckerschoten-Tomatensalat und Saubohnen-Karottensalat mit frittiertem Sauerkraut. Als Hauptgang nehmen wir alle zwei Teller. Die Rotgarnelen vom Holzkohlegrill passen hervorragend zu Labneh, Kichererbsenmus, Bohnenpüree, Koriander und den süßlichen Tomaten. Ebenso begeistert die wohlige Rinderroulade mit getrockneten Pflaumen, Süßkartoffelpüree und Ras El Hanout Karotten und auch das Ceviche sieht sehr gut aus. So rundet das Tiramisu mit eingelegtem Cachaça Keks, Rosmarin, Limette und Mango-Kokos-Melasse den herrlichen Abend ab und beschenkt Hamburg mit einem ganz wunderbaren neuen Restaurant.
In der Presse
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Mein bester Restaurantbesuch
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